
Canarians beißen sich an den Füssingern die Zähne aus
Im Vilshofener Eisstadion kam es zum zweiten Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison nach dem Canarians Cup. Obwohl die Füssinger nicht mit der besten Mannschaft aufliefen und sich die Canarians seit Januar offensichtlich verstärkt haben, gelang es den Rottalern erneut nicht, einen Sieg gegen die kampfstarken Füssinger einzufahren. Trotz spielerischer Überlegenheit und einer leider etwas einseitigen Schiedrichterleistung gewannen letztlich die Pheasants mit 5:2.
Bei keinem der bisherigen Aufeinandertreffen schien die Siegchance so groß für die Canarians wie beim zweiten Spiel in dieser Saison gegen die Füssinger. Schon vor dem Spiel realisierte man, dass sich die Canarians verstärkt hatten. Die Füssinger Mannschaft hingegen, war ungewohnt schwach mit nur zwei Reihen aufgestellt. Trotz allem gingen die Pheasants mit gewohnt breiter Brust ins Spiel. Und nach 2.24 Minuten klingelte es bereits das erste Mal im Kasten der Rottaler. Thomas Moosbauer hatte im Alleingang seine Gegner ausgeschaltet und zur 1:0 - Führung für die Füssinger eingenetzt. Doch die Canarians drängten die Füssinger zunehmend ins eigene Drittel, scheiterten aber an Pfosten und Latte. In der zehnten Minuten schafften die Pheasants dann den vorübergehenden Befreiungsschlag. Der Pass von Oliver Schmid auf Benjamin Ostwinkel fand den Weg ins Tor - 2:0. Im zweiten Drittel begannen die Canarians stark, doch der Füssinger Torwart bewies ein weiteres Mal in dieser Saison seine herausragende Form, kein Schuss kam an ihm vorbei. Nach einer Strafe für die Canarians gelang Oliver Schmid nach Pass von Florian Resch sein erstes Tor für die Füssinger zum 3:0 (9.47). Nach einer etwas unverständlichen Strafe gegen Benjamin Ostwinkel in der vorletzten Spielminute schafften die Canarians im Powerplay ihr erstes Tor und schossen mit dem Schlusspfiff des zweiten Drittels dann auch noch den 2:3 - Anschlusstreffer. Das letzte Drittel versprach somit spannend zu werden. Die Canarians waren spätestens jetzt spielbestimmend, doch die Füssinger wurden auch ein wenig durch fragwürdige Strafen gehandicapt. In der neunten Spielminute schaltete Dominik Auer blitzschnell, als er den gegnerischen Goalie von hinten anschoss und der Puck dadurch ins Tor trudelte, das 4:2 für die Füssinger. Zwei Minuten später zog Benjamin Resch im Powerplay aus beinahe schon unmöglich spitzen Winkel ab und ließ dem Torwart keine Chance, das 5:2 sollte dann auch das Endergebnis einer nicht immer ganz fair geführten Partie sein, die die Füssinger mit viel Kampfgeist für sich entscheiden konnten und letztlich auch verdient gewonnen haben.